„Wenn du jemand liebst, ist das Beste,
das du anbieten kannst, deine Präsenz.“
Thich Nhat Hanh

Über mich

Schon als Kind bin ich jedem Kinderwagen hinterhergelaufen. Ob das Wickeln des Pflegekindes in unserer Familie oder das Hüten der Nachbarskinder – von klein auf wollte ich Erzieherin werden.

Kinder in diesen prägenden ersten Jahren mit all meiner Erfahrung fachlich fundiert und mit Liebe zu begleiten, das ist auch heute der Antrieb in meiner Arbeit. Denn es ist das Kleinkindalter, in dem der Grundstein für das weitere Leben gelegt wird.

Seit 1991 bin ich als Waldorferzieherin tätig. Zunächst als Gruppen-, später auch als Kindergartenleiterin. Im Laufe meiner Tätigkeit als Tagesmutter hat sich meine Ausrichtung heute sehr erweitert. So fließen in meine Arbeit ebenso Aspekte aus vielen weiteren Fort- und Ausbildungen mit ein, allen voran das Wissen und die Erfahrungen von Jesper Juul, einem dänischen Familientherapeuten, und der Gewaltfreien Kommunikation (GfK) nach Marshall Rosenberg.

Beziehung statt Erziehung

Bei Jesper Juul fand ich einen Oberbau für meine Tätigkeit und die Werte, die mir selbst besonders am Herzen liegen: Beziehung statt Erziehung, Verantwortung für sich selbst und die eigenen Gefühle zu übernehmen, Gleichwürdigkeit und Authentizität.

So beendete ich 2012 die Weiterbildung zur familylab-Seminarleiterin nach Jesper Juul. Auch, um meine langjährigen Erfahrungen als Erzieherin und Tagesmutter künftig ebenso in Beratungen und an Themenabenden wie auch Elternrunden weitergeben zu können.

Wertvolle Unterstützung bieten

Denn immer wieder erlebe ich bei Eltern eine große Scheu, sich im Umgang mit ihren Kindern Unterstützung zuzugestehen. Dabei geht es in solch einer Beratung keinesfalls um Therapie, sondern vielmehr um das Finden von Antworten auf offene Fragen und das gemeinsame Anschauen von herausfordernden Themen, die sich im Zusammenleben mit den eigenen Kindern zeigen.

Sich hier Unterstützung und Hilfe zu holen, ist etwas sehr Wertvolles und wir müssen keinesfalls von Anfang an wissen, wie wir uns in einem neuen Feld, wie dem Elternsein, am besten bewegen.

Beruf und Berufung

Ich freue mich, heute zum einen weiterhin eine kleine Gruppe von Kindern in der Tagespflege mit all ihren Entwicklungsschritten begleiten zu dürfen und zugleich Eltern unterstützend und beratend zur Seite zu stehen. Damit ist mein Beruf zugleich Berufung für mich.

Auch in meiner freien Zeit liebe ich es, mich fortzubilden, Fachbücher zu lesen, mich im Theaterspiel und im Malen selbst kreativ auszudrücken. Meditation und Achtsamkeit spielen dabei ebenso eine wichtige Rolle für mich.

Dabei erfahre ich immer wieder: Kinder spiegeln uns in jedem Augenblick etwas aus unserem eigenen Leben. Sind wir offen dafür, hinzuschauen, bietet sich uns eine enorme Wachstumschance für unser eigenes Leben. Was für ein Geschenk!

      Ute Hübner

  • geboren 1963
  • Mutter zweier Söhne
  • Waldorferzieherin
  • Gruppenleiterin und Kindergartenleitung
  • Tagesmutter (seit 2004)
  • familylab-Seminarleiterin, Familienbildungsstätte (FBS) Südstadt in Köln
  • Dozentin für Tagespflege, Freies Bildungswerk Rheinland in Köln
  • Leitung zahlreicher Mutter-Kind-Gruppen
  • Bereitschaftspflegemutter (2001-2003)
  • Theaterpädagogische Ausbildung
  • Fortbildungen unter anderem in Gewaltfreier Kommunikation (GfK) nach Marshall Rosenberg, Emmi Pikler, Elternberatung, Energiearbeit.
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